Freiwilliges Engagement ist gerade in Krisenzeiten unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das wurde bei der Auftaktveranstaltung zur 16. Woche des Bürgerschaftlichen Engagements einmal mehr deutlich. Die Engagementwoche wird in diesem Jahr zum ersten Mal als digitale Aktionswoche durchgeführt. Vom 11. bis 20. September bietet sie den über 30 Millionen engagierten Menschen in Deutschland und allen Interessierten zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Engagement sichtbar zu machen oder sich über Möglichkeiten zu informieren.

"Für den Erfolg des Bürgerschaftlichen Engagements muss dieses unterstützt und in der Öffentlichkeit sichtbar werden", stellte Bundesfamilienministerin, Dr. Franziska Giffey, in ihrer Ansprache fest. Deswegen habe sie sich für die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt eingesetzt, die im März dieses Jahres ihre Arbeit aufnahm. Eine besondere Rolle hätten aber auch die Medien, die Erfolgsgeschichten des Engagements erzählen müssten, um andere Menschen zu motivieren. Die Schirmherrin der Aktionswoche war persönlich bei der Hybridveranstaltung anwesend.

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Dass die Anzeigenblätter in Deutschland eine Schlüsselrolle für den Erfolg von Bürgerschaftlichem Engagement spielen, machte BVDA-Pressesprecherin Michaela Steinhauser in der anschließenden Podiumsdiskussion mit der indodeutschen Journalistin Sheila Mysorekar deutlich. "Die rund 200 BVDA-Verlage berichten nicht nur über einzelne Leuchtturmbeispiele", so Steinhauser. Vielmehr seien die Wochenblätter oftmals das einzig verbliebene Medium, dass den rund 30 Millionen ehrenamtlich engagierten Menschen in der Öffentlichkeit ein Gesicht gibt.

Deswegen ist der BVDA seit fast zehn Jahren Medienpartner des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und begleitet die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements bundesweit in millionenfacher Auflage.

Weitere Informationen zur Engagementwoche: www.engagement-macht-stark.de.