"Die Ergebnisse der AWA 2020 zur Reichweite der Anzeigenblätter bestätigen einen Trend, der bereits seit einigen Jahren zu beobachten ist. Die Reichweiten-Verluste der Anzeigenblätter bewegen sich aber in einem Bereich, der uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt", bewertet BVDA-Geschäftsführer Sebastian Schaeffer die Ergebnisse der aktuellen AWA. Print habe nach wie vor eine große Reichweite. "Die Anzeigenblätter erreichen mit einer durchschnittlichen Ausgabe immer noch rund die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren", bringt Schaeffer es auf den Punkt.

Zudem werden die kostenlosen Wochenblätter in einer zunehmend schnelllebigen Zeit trotzdem intensiv genutzt. Knapp jeder zweite Leser liest mindestens drei Viertel einer Ausgabe, 47 Prozent zählen zu den sogenannten "Heavy Readern" (Nutzung oft und intensiv), 52 Prozent werden als "Scanner" eingestuft (oft aber selektiv). Die AWA belegt auch, dass Print klar bevorzugt wird. Die Mehrzahl der regelmäßigen Nutzer von Anzeigenblättern (67 Prozent) liest längere Texte lieber auf Papier. Lediglich 4 Prozent würden eine Lektüre auf dem Bildschirm bevorzugen.

Am 14. Juli hat das Institut für Demoskopie Allensbach die AWA 2020 veröffentlicht. Der BVDA wird die Studienergebnisse gründlich analysieren und in gewohnter Weise aufbereiten. Die BVDA-Mitglieder erhalten ein Paket, bestehend aus einer Broschüre zur AWA 2020 sowie umfassenden digitalen Materialien.

Weitere Informationen: www.bvda.de/markt-media